AIP goes to school – Agiles Training an einer Grundschule

Hinter agilen Ideen steht – simpel ausgedrückt – eine Zusammenführung von Werten, Prinzipien und Handlungen, die in ihrem Zusammenspiel einfach Sinn ergeben. Mit der Kombination der Werte und Handlungen lässt sich Arbeit so organisieren, dass Teams schneller zu Ergebnissen kommen und an den wirklich wichtigen Dingen arbeiten.

Dabei sind agile Methoden nicht beschränkt auf Softwareentwicklung, sondern lassen sich generell auf die Zusammenarbeit von Menschen in Teams übertragen, die gemeinsam Wert schaffen möchten.

Das Geflecht von Werten, Prinzipien und damit Handlungen agiler Vorgehensweisen und Methoden enthält oftmals viele Buzzwords bzw. Fachbegriffe. Diese können für die Auseinandersetzung und Adaption eine Hürde darstellen.

Agiles Training ohne „agile Buzzwords“

Um diese Hürde abzubauen, haben wir eine Schulung entwickelt, die agile Methodiken vermittelt, aber auf Fachbegriffe und Buzzwords verzichtet. Mit der Schulung beschränken wir uns auf das Wesentliche:  den Nutzen, der mit der Anwendung von agilen Vorgehensmodellen und Methoden erreicht werden kann. Nur eben ohne „Scrum“, „Sprint“, „“Magic Estimation“ usw. 😊

Das Ziel der Schulung ist es, agiles Vorgehen einfach zu erklären und damit Teams zu befähigen an den wirklich wichtigen Dingen zu arbeiten und diese Dinge fertigzustellen. Hierfür bekommen die Teilnehmer einfache Tools an die Hand. Für uns gilt: „Wenn man etwas nicht einfach erklären kann, hat man es nicht verstanden.“

Statt Theorie – Erleben vom ersten Augenblick an

Die Schulung erfolgt komplett ohne Frontalvortrag. Im Fokus steht das Erleben des agilen Arbeitens – abgerundet durch gemeinsame Reflexion.

Die Teilnehmer tauchen in den typischen agilen Kreislauf ab:

  • Das Team stellt ein klares Verständnis von den Themen her,
  • lernt Aufwand und Wert relativ zu schätzen,
  • um damit die Themen in eine eindeutige Reihenfolge zu bringen.
  • Schließlich arbeiten die Teilnehmer an den Themen, auf die sie sich geeinigt haben,
  • bewerten die Ergebnisse und hinterfragen ihre Arbeitsweise.
Die abgeleiteten Erkenntnisse und Verbesserungspotentiale können im nächsten Kreislauf überprüft werden.

Ein Training für jeden Bereich

Das Training beschränkt sich auf das Wesentliche und befähigt Teams besser zusammenzuarbeiten. Egal, ob in der Softwareentwicklung mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund oder in einem Krankenhaus.

So haben wir das Training neulich an einer Grundschule in Köln durchgeführt. Das Kollegium dort arbeitet – neben Unterricht und Elterngesprächen – auch an Projekten, wie z.B. an Förderkonzepten und Öffnung des Unterrichts. Bei diesen langfristigen Entwicklungsthemen stoßen Schulen häufig auf ähnliche Planungs-, Konzeptions- und Umsetzungsherausforderungen, wie Startups oder Großkonzerne.

„Gut strukturiert + viele Ideen für unseren Alltag“

Das Feedback der Lehrer war, dass sie die Vorgehensweise sofort bei Schulentwicklungsthemen einsetzen wollen! Es schafft besonders Transparenz und Struktur bei den langfristigen Projekten, die den Lehreralltag prägen, wenn die Schüler nach Hause gehen.

Weniger geeignet scheint es für wiederkehrende Themen, wie Sommerfeste oder Weihnachtsfeiern. Diese Konzepte werden jedes Jahr weitgehend fertig aus der Schublade geholt. 

Für uns war es eine spannende und wertvolle Erfahrung den Kern von agilem Arbeiten simpel heruntergebrochen zu vermitteln. Und das in einem nicht-softwareentwicklungs- und nicht-betriebswirtschaftlichen Umfeld.

Wir freuen uns künftig weitere Teams in ihrer Zusammenarbeit zu bestärken und Impulse für ihre Weiterentwicklung in der Zusammenarbeit zu geben.

Du bist neugierig und möchtest gerne mehr über unsere agile Schulung erfahren? Melde dich gerne bei uns.

Wir können mit oder ohne Fachbegriffe. 😉

Isabelle Strigun
i.strigun@aip.consulting